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In der Schweiz wurde ein Gesetz über den Begriff "Swissness" erlassen, das regelt, dass Lebensmittel, die Schweizer Symbole (z.B. das Schweizerkreuz) oder Begriffe (z.B. Swiss Style) enthalten, die notwendigen Vorschriften von 80 % Made-in-Switzerland-Zutaten erfüllen. Bei Lebensmitteln müssen 80 % des Gewichts der Rohstoffe und der wesentlichen Verarbeitung in der Schweiz stattfinden. Eine Ausnahme bilden Milch und Milchprodukte, die zu 100 % in der Schweiz hergestellt werden müssen. Ausgenommen davon sind Naturprodukte, die in der Schweiz nicht hergestellt werden können (z.B. Palmöl). Mit der Funktion SpecPDM kann berechnet werden, ob ein Produkt die Swissness-Kriterien erfüllt oder nicht.
Um Swissness zu berechnen, gehen Sie zunächst auf Administration → Zugriffsberechtigungen und klicken Sie unter Bedienelemente → Module → Stammdaten → Tabellenblatt auf die Kategorie "Swissness". Im rechten Bereich des Bildschirms können Sie die Berechtigung für Swissness auf Aktiviert setzen.
Sobald Sie diese Berechtigung aktiviert haben, gehen Sie zum Modul Stammdaten. Auf der Registerkarte "Zutaten" gibt es eine neue Unterregisterkarte "Swissness".
Auf dieser Registerkarte können Sie die Materialklassifizierungen anzeigen, die mit den Komponenten Ihrer Zutatenliste verbunden sind. Die Standardklassifizierungen sind unter Administration/Handelsdefinition zu definieren, wie unten abgebildet.
Die Spalten der Swissness-Registerkarten sind wie folgt:
•Klassifizierung: Diese Auswahl gibt die gewünschte Klassifizierung oder Gruppe von Swissness an.
•Erforderliche Swissness-Quote: Bei Rohstoffen wird nach der Auswahl ein Zielwert für die Swissness-Quote dieses Materials angegeben. Dieser Wert muss in die Rezeptur einberechnet werden.
•Gerechnete Schweizer Quote: Erforderliches Schweizer Kontingent x Swissness-Level (wie in den Programmparametern mit dem Parameter 'Swissness-Level' eingestellt; Standardwert 80%). Dies wird automatisch berechnet, wenn Änderungen an den Mengen vorgenommen werden.
•Effektive Schweizer Quote: Dieser Wert kann vom Benutzer festgelegt werden. Anhand dieses Wertes lässt sich feststellen, ob das Ergebnis die erforderlichen Werte erreicht hat, um als Swissness zu gelten.
•Ergebnis: Bestimmt, ob die Komponente Swissness ist oder nicht.
oWenn die effektive Schweizer Quote kleiner ist als die berechnete Schweizer Quote, dann ist sie "nicht schweizerisch".
oWenn das effektive Schweizer Kontingent grösser/gleich dem berechneten Schweizer Kontingent ist, dann ist es "schweizerisch".
oWenn das effektive Schweizer Kontingent leer bleibt, erhält das Ergebnis den Wert "N.A.".
Sobald Sie diese Komponentenwerte nach Bedarf angepasst haben und der Stammdatensatz fertig ist, können Sie im Modul Rezept ein Rezept mit den Stammdaten erstellen. Alle Informationen werden wie gewohnt in das Rezept übernommen. Im Modul Deklaration können Sie wieder Ihre Swissness-Zutatenliste einsehen.
Basierend auf den Informationen, die Sie in den Stammdaten eingegeben haben, werden dieselben Informationen in den Zutaten/Swissness wiedergegeben. Der Status wird in der Spalte "Ergebnis" angezeigt. Die Informationen können auch in dieser Tabelle angepasst werden.
Nachdem Sie die Zutatenliste gespeichert haben, können Sie auf der Registerkarte Zuordnungen die Funktion In Stammdaten übernehmen wählen. Um die Swissness-Daten zu übernehmen, müssen Sie das unten abgebildete Kontrollkästchen ankreuzen.
Diese Informationen werden im Spezifikationsbericht für das fertige Produkt ausgedruckt.